Gläubigerrechte

Insolvenz des Schuldners – Gläubigerrechte sichern

Sie sind von der Insolvenz eines Ihrer Schuldner betroffen und wollen eine unverbindliche Einschätzung Ihrer Ansprüche? Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Gläubigerrechte umfassend und effektiv durchzusetzen. Neben den Ansprüchen gegenüber dem Insolvenzschuldner können gegen andere Beteiligte Ansprüche bestehen, welche ich prüfe und geltend mache.

 

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Kommt es zur Insolvenz des Schuldners, sollte frühzeitig professionelle Hilfe zur Anspruchsprüfung und Durchsetzung in Anspruch genommen werden. Da die Insolvenzquote häufig sehr gering ist, kommt es für die Vermeidung eines Schadens des Gläubigers darauf an, alle weiteren Ansprüche zu überprüfen und durchzusetzen.

Für den Gläubiger kann es darüber hinaus unangenehm werden, wenn der Insolvenzverwalter Zahlungen, die an den Gläubiger durch den Schuldner erfolgt sind, zur Insolvenzmasse zurückverlangt.

Neben den Ansprüchen im Insolvenzverfahren prüft ich unter anderem Haftungsansprüche gegenüber Verantwortungsträgern von Gesellschaften und Haftungsansprüche wegen Falschberatung bei Kapitalanlagen.

Ziel der Tätigkeit ist es, den wirtschaftlichen Schaden des Gläubigers trotz Insolvenz des Schuldners zu minimieren und bestenfalls vollständig auszuschließen. Die persönliche Betreuung des Mandanten steht hier in jedem Verfahrensstadium im Vordergrund.

Folgende Leistungen erbringt die Kanzlei Spiller:

– Anmeldung von Forderungen zur Insolvenztabelle

– Geltendmachung von Forderungen, die nicht der Restschuldbefreiung unterfallen

– Geltendmachung von Absonderungs- und Aussonderungsansprüchen

– Haftungsansprüche gegenüber Verantwortungsträger einer insolventen Gesellschaft prüfen und geltend machen

– Falschberatung oder unterbliebene Aufklärungspflichten bei Kapitalanlagen prüfen und Ansprüche durchsetzen

– Abwehr von Insolvenzanfechtungen

– Vertretung von Gläubigern in Gläubigerausschüssen

Anmeldung einer Forderung im Insolvenzverfahren

Forderungsanmeldung – Absondern – Aussondern 

Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird der Gläubiger – soweit dieser dem Insolvenzverwalter bekannt ist – aufgefordert, seine Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden.  Sollte es sich bei der Forderung um eine solche aus vorsätzlich unerlaubter Handlung handeln, so fällt diese nicht unter die Restschuldbefreiung. Es gilt hierbei die Forderung zutreffend mit dem Merkmal, dass es sich um eine Forderung aus vorsätzlich unerlaubter Handlung handelt, anzmelden. Wird die Forderung sodann mit dem besonderen Merkmal festgestellt, so kann der Gläubiger trotz Erteilung der Restschuldbefreiung am Ende des Verfahrens seine Forderung gegenüber dem Insolvenzschuldner erfolgreich weiter geltend machen. Wenn der Schuldner gegen eine solche angemeldete Forderung aber im Insolvenzverfahren Widerspruch einlegt, so muss der Gläubiger grundsätzlich während des Verfahrens gegen diesen Widerspruch Klage erheben um eine Berichtigung der Insolvenztabelle zu erreichen.

Wirtschaftlich besser sieht es regelmäßig für Gläubiger aus, denen ein Absonderungsrecht zusteht. Typisches Beispiel eines Absonderungsberechtigten ist der Kreditgeber, dem zur Sicherheit ein Fahrzeug übereignet wurde. Nach Verwertung der Sicherheit durch den Insolvenzverwalter wird nach Abzug der Kosten der absonderungsberechtigte Gläubiger befriedigt.

Schließlich gibt es noch die Aussonderungsberechtigten. Aussonderungsberechtigte können gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend machen, dass Gegenstände gar nicht zur Insolvenzmasse gehören.

Die bestehenden Rechte der Gläubiger im Insolvenzverfahren mache ich gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend.  Darüber hinaus kann Einfluss auf das Insolvenzverfahren genommen werden. Dies ist insbesondere möglich, wenn Anträge gegenüber dem Insolvenzgericht gestellt oder ich in den Gläubigerausschuss gewählt werde.

Beratung erwünscht: Kontakt unter Tel. Nr. 0 26 31 / 9 27 19 56 oder per E-Mail unter info@anwaltskanzlei-spiller.de